24. Juli 2026 - News
Projekt 26 – Wenn aus Leidenschaft Gemeinschaft wird...
... und wir klären die Frage: Warum man sich freiwillig in den INFERNO stürzt.
2008 standen Teilnehmende des Vereins Tria Basilea zum ersten Mal am Start des Infernos: Sechs Halbmarathon- und sechs Triathlonbegeisterte. Sofort war klar, dass dieses Rennen mehr ist als ein Wettkampf. Das Panorama der Berner Alpen, die unglaubliche Stimmung entlang der Strecke und vor allem die freiwilligen Helfenden hinterliessen einen bleibenden Eindruck. «Es war nicht einfach ein Event – es war ein Erlebnis.»
Seither hat der Inferno sie nicht mehr losgelassen. Wer einmal dort war, kennt das Gefühl: Man schwört sich im Ziel, «das mache ich nie mehr» – und meldet sich wenig später doch wieder an.
Mehr als Sport
Die Idee hinter Projekt 26 entstand aus genau dieser Faszination. Nicht die Zeit steht im Mittelpunkt, sondern die Reise. Inferno bedeutet, an Grenzen zu gehen: Körperlich, mental und manchmal auch wettertechnisch. Doch genau dort entsteht etwas Besonderes. Die Umgebung gibt Kraft, das Team gibt Energie, und plötzlich wird einem bewusst, wie privilegiert man ist, überhaupt Sport treiben zu können.
Jedes Jahr bringt eine neue Herausforderung – und genau das macht den Reiz aus. Keine Austragung gleicht der anderen, und genau deshalb ist das Team besonders gespannt, welche Geschichten und Herausforderungen der diesjährige Inferno für sie bereithält.
Gemeinsam durch den INFERNO
Aus einer Leidenschaft wurde ein Vereinsprojekt. Bisher machen rund 40 Teilnehmende und 22 Fans das Projekt 26 zu einem gemeinsamen Abenteuer, das weit über einen klassischen Ausdaueranlass hinausgeht. Neulinge trainieren neben Erfahrenen, auf dem Mountainbike wird nicht nur Tempo, sondern auch das Bremsen geübt, und jeder darf seinen Platz im Projekt finden.
«Wer Leidenschaft mitbringt, kann sie entwickeln.»
Das Ziel ist nicht, dass alle gleich schnell sind, sondern dass der Verein gemeinsam wächst. Manche profitieren enorm vom Training, andere etwas weniger – doch als Gruppe kommt man weiter. Genau darin liegt die Stärke des Projekts: Man kann Verantwortung übernehmen, anderen eine Freude machen und etwas bewegen, auch ohne ein offizielles Amt zu haben.
Wenn der Verein lebt
Die Resonanz auf das Projekt war entsprechend gross. Medien wie Radio Basilisk wurden aufmerksam, Sponsoren unterstützten das Vorhaben aus echter Begeisterung – oft ohne eine konkrete Gegenleistung zu erwarten. Viele sagen heute: «Wenn ich so etwas erleben will, muss ich dabei sein.» Genau das spürt man im Verein: Zäme fägts! Menschen kommen nicht nur wegen des Sports, sondern wegen der Gemeinschaft, der Geselligkeit und des gemeinsamen Erlebnisses.
Ein Projekt, das weiterläuft
Hinter Projekt 26 steckt weit mehr als ein Motivationsschreiben. Für die Initiatoren Frank Kocher und Ronny Schibler war es das erste Projekt dieser Art – mit Website, Organisation, Sponsoring, Kommunikation und unzähligen kreativen Ideen. Dank der Kombination aus Projektmanagement-Erfahrung (Ronny) und technischem Know-how (Frank) entstand ein effizientes Zweierteam, das das Projekt mit viel Herzblut vorantreibt.
Dabei wurde auch eine wichtige Erkenntnis gewonnen: Ein Verein braucht nicht nur einen Vorstand, sondern Menschen, die gerne mitmachen. Man muss nicht Präsident sein, um etwas anzureissen. Es ist kein Generationenproblem – es ist eine Frage der Haltung. Wer die Möglichkeiten nutzt, die ein Verein bietet, kann unglaublich viel bewirken.
Das wahre Ziel
Am Ende des Infernos erreicht man einen Ort, an dem es buchstäblich nicht mehr weiter nach oben geht. Natürlich sitzt die Cut-off-Zeit im Nacken, natürlich ist das Rennen bockhart. Aber das Entscheidende passiert unterwegs: Auf den Trainingsrunden, an den Verpflegungsposten, beim Wiedersehen mit Helfenden und Fans entlang der Strecke.
Projekt 26 zeigt, dass Erfolg nicht nur aus Ranglisten besteht. Manchmal entsteht aus Schweiss, Gemeinschaft und einer verrückten Idee etwas viel Wertvolleres: Ein Erlebnis, das Menschen verbindet – und süchtig nach dem nächsten gemeinsamen Abenteuer macht.
Neugierig geworden? Alle Hintergründe, Trainingsgeschichten und Updates zum Projekt 26 gibt es hier.
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